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Ausgewählte Trainings: STRAVA und GARMIN

Aktuell (seit 2017) ITU Duathlon World Ranking 1.

Weltmeisterschafts-GOLD auf der Duathlon Standard Distanz 2018
Europameisterschafts-GOLD auf der Duathlon Mitteldistanz POWERMAN 2018

Frühere internationale Platzierungen:
5. Platz Standard-Distanz WM 2017
BRONZE Mitteldistanz EM 2017
5. Platz Standard-Distanz EM 2017
5. Platz Standard-Distanz WM 2016
BRONZE Sprint-Distanz EM 2015

Amtierende Staatsmeisterin Duathlon-Kurzdistanz (durchgehend 2014 bis 2018) und Duathlon-Langdistanz (2018)
Amtierende Staatsmeisterin auf 10 000m und im Halbmarathon (beides 2016 und 2017), sowie 3000m in der Halle, 5000m und im Crosslauf (alles 2018)

Jahrgang 1986
Größe 1,71m
Gewicht 52kg
Wohnort Wien
Beruflich Bewegungsanalysen, OrthoMed GANG- und LAUFanalyse
Früher Biomechanische Forschungstätigkeit
Trainingsbetreuung im Ausdauersport
Ausbildung Doktorat laufend an der Bewegungswissenschaft/Sportwissenschaft der TU Chemnitz
Masterabschluss am Technikum Wien (SET)
MTB Instruktor

Mein Weg zum ersten österreichischen Duathlon-Weltmeistertitel war sicherlich etwas unkonventionell, habe ich doch erst recht spät zu dieser Sportart gefunden.
Begonnen hat alles mit der Begeisterung meines Papas für das Marathonlaufen - recht früh habe ich für mich beschlossen, dass ich das auch einmal machen möchte (geworden ist daraus allerdings bis dato erstmal nichts :D)
Als Jugendliche mitten im Wachstum und ohne jegliches Wissen über Biomechanik und Trainingssteuerung habe ich erstmal mit dem Laufen auf eigene Faust begonnen - mit dem Ergebnis andauernder Verletzungen, welche mich schließlich zum Triathlon gebracht haben. Damals war es noch eher eine exotische Sportart, knapp vor dem Boom - und mit deutlicher Ausrichtung auf lange Strecken.
Aus dem Ziel, irgendwann einen Marathon zu laufen wurde recht bald das Ziel, eine Triathlon-Langdistanz zu finshen.
Das habe ich schließlich auch mit 21 Jahren in Roth geschafft, ein Jahr später konnte ich mich in Klagenfurt für die Altersklassen-WM auf Hawaii qualifizieren (aus finanziellen Gründen habe ich den Slot nicht genommen).
Das weitere Ziel, einmal beim Embrunman ins Ziel zu kommen, habe ich mir schließlich 2013 erfüllt. Dazwischen gab es zwei sportärmere Jahre, da ich nach meinem Studiumsabschluss erstmal meine Selbstständigkeit aufbauen musste und auch wollte.
Mir war zwar immer bewusst, dass meine Talente eher auf den kürzeren Strecken liegen, aber von Anfang an war ich eher auf die langen Bewerbe fokussiert.
Das hat sicherlich auch mit der damals fehlenden Medienpräsenz kürzerer Strecken und auch des Duathlons, zu tun und in einem Nachwuchsprogramm oder gar Kader war ich damals nicht. Ob ich das bereue? Ich hätte vielleicht insbesondere beim Laufen etwas mehr aus mir herausholen können. Aber vielleicht hätte ich auch wieder mehr Verletzungen gehabt oder den Spaß verloren. Im Endeffekt hat es auch so für ganz oben gereicht und die Erfahrungen auf den ganz langen Strecken möchte ich dennoch nicht missen.
Erst 2014, auch angestoßen durch die Heim-EM auf der Duathlon-Standard-Distanz in Weyer, habe ich mich voll und ganz auf meinen Hauptsport fokussiert.
Zunächst war das Ziel, sich in der Elite zu qualifizieren. Das habe ich geschafft und bin auch gleich bei meiner ersten EM ins Ziel gekommen.
Schon Jahre zuvor waren mir die kurzen Duathlons eigentlich die liebsten Wettkämpfe, aber leider habe ich diese für mich nie als Saisonhöhepunkt gesehen - und entsprechend nicht spezifisch dafür trainiert.
Dann mit knapp 28 Jahren noch so große Fortschritte in einer sportlichen Disziplin, noch dazu der eigentlichen Lieblingsdisziplin, zu machen, ist mehr als motivierend. Das liegt einfach an der zunehmenden Spezialisierung auf die EM-/WM-Duathlon-Standard-Distanz und an der genauen Analyse meiner Stärken und Schwächen und dem Arbeiten an beiden - das über Jahre.
Inzwischen konnte ich viele Wettkampferfahrungen sammeln und mich in den Einzeldisziplinen soweit verbessern, sodass ich schließlich in meiner bis jetzt besten Saison 2018 den WM-Titel holen konnte. Das ist natürlich der ungeschlagene Höhepunkt meiner Sportkarriere, immerhin ist das nur wenigen Sportlerinnen vergönnt.
Die Freude an den Bewerben und am Training ist dennoch nicht geschrumpft, ganz im Gegenteil. Mir ist Dank der tollen Dichte in der Duathlon-Weltspitze durchaus bewusst, dass jedes weitere Rennen wieder eine neue Challenge darstellt - die Wettkampfbedingungen spielen einem mal mehr, mal weniger in die Karten und man muss immer topfit am Start stehen, um Chancen zu haben, ganz vorne mitzuspielen.

Sandrina Illes OrthoMed Ganganalyse
Ich trainiere nach wie vor nach meinen eigenen Vorgaben, um das Maximum aus der Trainingszeit rauszuholen und den Spaß zu erhalten. Neben dem Wälzen von Trainingsliteratur hole ich mir aber auch gerne Inputs von anderen Trainern, insbesondere der Spartendisziplinen. Wer im Duathlon international vorne dabei sein möchte, muss im Langstreckenlauf und im Radsport national auch vorne dabei sein.

Ein paar Gedanken zu Spezialisierung vs. Vielseitigkeit von mir ...

Wem "gehört" eine sportliche Leistung?

Muss beim Sport immer alles hübsch anzusehen sein?

Und zu Trainingskonzepten ...