Anela - Eintrag IV - Winter 2019 - Geländetraining

Deutsches Sportpferd, Stute, geboren 2016

Nach dem letzten Eintrag stand uns dann wegen des Baus der Reithalle kein Viereck mehr zur Verfügung. Das heißt, das Bewegungsbedürfnis musste zum überwiegenden Teil durch Geländeritte gedeckt werden.
Diese sind, will man sich nicht ausschließlich auf der Straße bewegen, sondern auch den Wald erreichen, demnach etwas länger als die Dressurarbeit am Platz, dafür überwiegend geradeaus ohne enge Wendungen. Das entspricht dem jungen Pferd, das sich noch in der körperlichen Entwicklung befindet, sehr gut.
Die unterschiedlichen Bodenverhältnisse und Steigungen schulen Balance, Kraft und Trittsichersicherheit genauso wie die Belastbarkeit des passiven Bewegungsapparates - ganz "nebenbei", ohne dass man sich ein konkretes Programm ausdenken müsste. Das Pferd bekommt ein gutes Auge für Gatsch und rutschigen Schnee, lernt, damit umzugehen. Das Vorwärtsgehen in der Natur ist ja eine natürliche Fortbewegungsart, muss aber dennoch erlernt werden - was in jungen Jahren umso leichter fällt.
Negativ kann man es sehen, dass der psychische Stress sicherlich etwas größer als am gewohnten Viereck ist (wobei es natürlich auch immer darauf ankommt, was man am Reitplatz verlangt ...). Aber auch die Gewöhnung an neue Eindrücke ist sehr wichtig, möchte man ein zuverlässiges und weitestgehend unerschrockenes Reitpferd.
Dass die Halle doch schon früher gebaut wird, war zwar eine Überraschung, aber dass ich mich auf einen Winter überwiegend im Gelände vorbereiten muss, war vorher schon klar - einerseits ist das wichtiger Teil der Grundausbildung, andererseits war mit gefrorenem und damit unbenutzbarem Reitplatz ohnehin zu rechnen. 
Gas und Bremse funktionierten am Platz bereits sehr gut, auch die Lenkung wurde immer besser und präziser. Wir haben schon ein wenig in Richtung Dehnungshaltung gearbeitet, sodass die Fortbewegung im Gelände möglichst sicher und gesund erfolgen kann.
Dennoch läuft im Training natürlich nie alles 100%ig perfekt und nach Plan. Einiges funktionierte auf Anhieb super, anderes weniger und manche Probleme entwickelten sich auch erst mit der Zeit.

Was (teils unerwartet) super funktioniert hat:
•  Geschicklichkeit und Balance auch unterm Reiter (das Laufen und Spazieren im Gelände hat sich bezahlt gemacht), selbst auf rutschigem Boden und mit Klebebeschlägen kein Problem
•  Verkehrssicherheit war von Anfang an perfekt, keine Angst vor Bussen, LKWs, großen Waldmaschinen, Hunden, auffällig gekleideten Menschen, lauten Kindern, ...
•  Dunkelheit und die damit verbundene Beleuchtungskulisse (meine auffällige LED-Blink-Weste, Weihnachtsbeleuchtung, Fernlicht entgegenkommender Autos, ...) führt zu keinen Problemen, nur etwas erhöhter Aufmerksamkeit, auch Sturm oder Nebel sind absolut kein Thema
•  Entgegenkommende galoppierende Pferde erzeugen zwar etwas Anspannung, aber sie lässt sich problemlos von den anderen (in Ruhe) Wegreiten. In weiterer Folge werde ich dies auch noch weiter durch gemeinsames Reiten und dann Trennen festigen.
•  Den ersten Tiefsprung hat sie (unbeabsichtigterweise) auch schon absolviert, ihr ist es wohl lieber, dies spielerisch zu üben, anstatt im Schritt bergab zu rutschen. Für Überraschungen des Reiters ist also absolut gesorgt!
•  Balance und Anlehnung im Galopp war aufgrund der recht großen Galoppsprünge, die Anela von Natur aus mitbringt, im Viereck noch sehr schwierig und auch an der Longe noch nicht wirklich gut. Im Gelände ist ihr dies sogar auf technischerem Untergrund, aber eben hauptsächlich geradeaus deutlich leichter gefallen und sie lernte dadurch auch erste Tempowechsel im Galopp ganz nebenbei kennen.

Was wir erst ausdiskutieren und erarbeiten mussten:
•  Weggehen vom Stall - war dies zu Beginn kein Problem, kam die Phase des "Klebens". Besonders heftig ausgeprägt war dies bei der Rückkehr zur Hofeinfahrt, wo es zwischenzeitlich kaum mehr ein Halten gab. Beim Wegreiten vom Stall bin ich einen Zwischenschritt zurückgegangen und habe mir "Bodenpersonal" als Sicherheit dazugeholt - danach war das Problem nachhaltig auch ohne Begleitung gelöst. Dieses Prinzip - "Beharrlich bleiben, aber dennoch die Vorarbeit nochmal wiederholen" - hat sich schon oft als sehr hilfreich herausgestellt (solange sich das negative Verhalten noch nicht manifestiert hat).
Beim Zurückkommen wird erstmal ein bis mehrmalig an der Einfahrt vorbeigeritten, bevor es tatsächlich zurück geht. Das Wichtige ist, die Aufmerksamkeit des Pferdes zu erhalten und keine fixen Erwartungen zu erzeugen, die bei deren Enttäuschung dann jedesmal zu einem Kräftemessen führen.
Etwas lästig geblieben ist, dass man sie im Schritt beim Wegreiten die ersten rund 200m immer recht aktiv treiben muss und sie sich generell im Schritt gerne nach hinten umschaut - was zu einem Schlagenlinien-Geeiere führt, das besonders im Straßenverkehr keinen Platz hat. Dadurch ist die Zügellänge besonders zu Beginn noch nicht so lange, wie ich sie gerne hätte.
•  Lacken waren an der Hand schon immer wieder ein nicht so geliebtes Thema, aber mit Beharrlichkeit und Zeit konnte auch dieses Thema zufriedenstellend abgeschlossen werden. Manchmal gibt es zwar noch einen kleinen Sprung anstatt des entspannten Durchschreitens, aber da kommen eben immer wieder die Spring-Gene durch. Wichtig ist mir, dass es kein seitliches Vorbeidrängeln gibt.
•  Galoppstrecken können auch im Schritt zurückgelegt werden. Während Anela nach dem Anreiten am Viereck erstmal verhalten war und erst durch das Galoppieren am Platz so richtig das Gas gefunden hat, war es im Gelände nicht so viel anders. Sie ist zu Beginn - auch bei jedem neuen Weg - derzeit eher schüchtern und muss zum Vorwärts überredet werden. Hat sie ihre Balance gefunden und den Weg als "ungefährlich" eingestuft, so muss man allerdings penibel darauf achten, sich kein Rennpferd zu konditionieren.
Am Viereck war es zuletzt schon gar nicht mehr so einfach, ihren Eifer in Bahnen zu lenken, wobei sie nie bösartig wurde, sondern einfach Freude am Galoppieren gefunden hatte. Mit vielen Aufgaben und auch Stehpausen konnte man sie davon überzeugen, dass "Leistung bringen" nicht unbedingt etwas mit Tempo zu tun haben muss.
Rückblickend muss ich mir eingestehen, dass ich da in den ersten Monaten beim Longieren auch etwas zu nachlässig war und zu wenig konsequent auch auf ruhige Phasen bestanden habe. Mit dem Kappzaum (und der mittig an der Nase befestigten Longe) lässt sich der Schritt allerdings auch gut etablieren, indem man jedes Anzackeln durch einen sofortigen, aber ruhigen Richtungswechsel "abwürgt".
Beim Reiten kann man ähnlich vorgehen und kleine Volten (Kreise) einfordern, welche das Tempo rausnehmen. Die Motivation des Pferdes soll erhalten bleiben (Temperament, Energie, Spaß am Vorwärtsgehen sind ja ausdrücklich erwünscht!), aber man möchte das Ganze in kontrolliertere Bahnen lenken.
Leider gibt es hier in der Umgebung nicht viele Strecken, die sich für flottere Gangarten eignen, so ergeben sich erzwungenermaßen die "klassischen Galoppstrecken".
Natürlich habe ich von Anfang an nie an ein und demselben Punkt das Kommando zum Schnellerwerden gegeben, noch bin ich jedesmal dahingetschundert. Das sollte die Konditionierung auf "Vollgas" verhindern.
Gelungen ist es mir ... nicht.
Ich habe dann abgewogen, ob ich bis zur absoluten Entspannung auf diesen Strecken nur noch Schrittausritte machen soll oder auf Kommando auch schnelle Gangarten zulassen soll.
Ich denke, es ist ein wenig wie bei einem Hund, der über Jahrhunderte zum Jagen gezüchtet wurde und dem man dann in seiner Pubertät genau das vorenthält und auch kein adäquates Spiel, das dies ersetzen könnte, erleben lässt.
Die Energie muss raus und wenn das im Stall wegen der Baustelle und des begrenzten Platzes nicht geht, dann muss man das irgendwie beim Reiten ermöglichen, zumindest war das meine Überlegung.
Wichtig war mir, dass ich entscheide, wann und wo es losgeht und dass dies absolut keinem Muster folgt, also für sie nicht vorhersehbar ist. Möglichst nutzte ich dafür dann auch Situationen, in denen sie sich schon etwas beruhigt hatte (manchmal aber mehr Wunschdenken als Realität, denn vor dem ersten Vollgas-Geben war sie seltenst zur Ruhe zu bewegen).
Auch essentiell für mich ist, dass ich sie jederzeit auch aus dem Galopp wieder mit einem annehmbaren Bremsweg anhalten kann (das ist nicht nur eine Frage des Gehorsams, sondern auch der körperlichen Möglichkeiten - ein weit ausgebildetes Pferd kann aus dem versammelten Galopp sofort stehenbleiben, aber ein junges Pferd mit viel Schub- und noch wenig Tragkraft kann das aus dem Galopp natürlich nicht!) Für das Regulieren nutze ich so wenig wie möglich die Hand und so viel wie möglich Sitz, Körperspannung und vor allem die Stimme. Die Belohnung danach darf nicht ausbleiben.
Eine Kombination aus gebissloser Zäumung oder Halsring kann ergänzend hilfreich sein, ein schärferes Gebiss würde ich aber ablehnen. Das funktioniert meist ein, zwei Male ganz gut, dann wird der Schmerz akzeptiert und das Problem bleibt bestehen. Irgendwann ist man an der Grenze des technisch Möglichen und das Pferd verliert jegliche Freude an der Zusammenarbeit. Mein Ziel ist es, dem Pferd die Bewegung zu ermöglichen, die es braucht, aber genügend Durchlässigkeit (also Gehorsam den Kommandos gegenüber) zu fordern, sodass die Sicherheit nicht leidet. Dazu möchte ich, dass mich das Pferd versteht, was ich möchte (sie glaubt vermutlich, Pluspunkte bei mir zu sammeln, weil ich eben schon einmal Galopp auf der Strecke verlangt habe - dass ich das nicht immer möchte, muss sie erst begreifen!) und nicht einfach dem Schmerz nachgibt.
Aber ich gebe zu, dass es eine große Herausforderung ist, auf einem "heißen Ofen" zu sitzen und die Ruhe zu bewahren, nicht zuviel die Hand zu nutzen und fair und einfühlsam zu bleiben. Die Verlockung ist groß, das Pferd einfach ein paar Mal bis zur Müdigkeit gehen zu lassen - aber beim nächsten Mal ist das Problem Dank verbesserter Kondition dann gleich nochmal größer.
Auch bei diesem Thema bin ich deshalb wieder einen Schritt zurück gegangen und habe mir "Bodenpersonal" in Form von Stefan als Hilfe dazugeholt. Je verständlicher mein Anliegen für das Pferd ist, desto weniger Stress, Streit und Widerstand provoziere ich - und das erhält wiederum langfristig die Motivation beider Seiten zur Zusammenarbeit.
Im Gegensatz zum "Kleben" am Stall und Drama bei der Rückkehr zur Hofeinfahrt sehe ich das Tempoproblem nämlich nicht als Widersetzlichkeit ("ich weiß, dass Du etwas anderes willst, aber ich gehe jetzt zurück zu meinen vierbeinigen Freunden"), sondern als Missverständnis ("beim letzten Mal bin ich für den guten Galopp gelobt worden, also gebe ich jetzt wieder alles!").
Ein klein wenig lag es dann aber dennoch auch am Gehorsam - während sich ein Pferd, das sich ohnehin schon etwas aufregt, bei einem Missverständnis und der darauffolgenden unverständlichen "Strafe" (das sind schonmal ein scharfes "Nein" und konsequente Sitz- und Zügelsignale) noch weiter hineinsteigert, so war es bei Anela komplett anders. Nach der neuerlichen Erklärung vom Boden aus, dass es nicht immer ums Rennen geht verstand sie jedes Maßregeln sofort und reagierte wie ich es von ihr bei verstandenen Zurechtweisungen kenne - mit kompletter Gelassenheit.
Mir ist wichtig, jede Galoppstrecke auch am langen Zügel ohne Anzackeln gehen zu können und das fordere ich mindestens einmal pro Ausritt. Über die Wiederholungen hat sich dieses Warten auf den Reiter bereits gut gefestigt, sodass wir auch dieses Thema überwunden haben - auch, wenn die Motivation zum Schnellwerden nach wie vor groß ist.
•  Die Geraderichtung, also das Verbessern der Symmetrie des Pferdekörpers, hat zu Beginn des ausschließlichen "Draußen-Trainings" eher gelitten, mit dem Etablieren des Seitwärts auch in der Natur wurde dies aber schlagartig besser und übertraf dann rasch das Level, das wir zuletzt am Viereck hatten. Es ist also definitiv möglich, auch ohne Reitplatz "Gymnastik" zu machen und Fortschritte bei der Geraderichtung zu erzielen, aber man muss das Thema schon sehr bewusst angehen, ansonsten wird beim vielen Geradeausreiten einfach immer die stärkere Seite vermehrt trainiert und die Dysbalancen immer deutlicher.
Als Vorbereitung auf den Übergang zum Reiten in der neuen Halle habe ich mir immer wieder einmal für eine Viertelstunde eine größere Lichtung gesucht und bin dort zumindest im Schritt und Trab etwas gezirkelt - um den Bewegungsapparat wieder daran zu gewöhnen.

Von diesen grundsätzlichen Themen des Ausreitens abgesehen habe ich mir natürlich auch einiges überlegt, was man dressurmäßig im Gelände machen kann.
•  Eine leichte Anlehnung und das Zügel-aus-der-Hand-Kauen kann man auch draußen etablieren. Dies ist deutlich schwieriger, da es immer Ablenkungen gibt, dafür hat man weniger das bei Jungpferden häufige Problem des Zu-eng-Werdens (also Sich-Verkriechen hinter dem Zügel, wenn noch die Kraft für die Selbsthaltung fehlt).
Außerdem muss man an kritischen Stellen, wo das Pferd den Hals zum Ausbalancieren braucht, natürlich etwas mehr Freiraum gewähren.
•  Die Bedeutung des Schenkels (vorwärts und seitwärts) muss man natürlich draußen genauso nutzen - bei einem jungen Pferd eine gute Gelegenheit, dies fein abzustimmen. Aufpassen muss man aber, dass das Pferd nicht abstumpft, wenn es etwa öfters abgelenkt ist, den Schenkel ignoriert und man dann immer deutlicher werden muss. Da verlange ich beim Zurückreiten noch ein paar Mal eine feine Reaktion, bevor die Einheit beendet wird.
Übergänge zwischen den Gangarten (bei uns meist Schritt und Trab) sind dafür gut geeignet und verbessern die Aufmerksamkeit dem Reiter gegenüber - was so manches "Schreckgespenst" im Gelände verblassen lässt.
•  Begrenzungen durch Zäune, Hecken, Holzstapel kann man ganz gut nutzen, um ein leichtes Seitwärts zu fordern oder die Vorhandwendung zu üben. Auch Rückwärts mit "Richtungskorrektur" klappt dabei gut.
•  Feines Lenken über Sitz und Schenkel, eventuell unterstützt durch den jeweiligen "Außenzügel" kann man gut auf zweispurigen Forstwegen üben - man hat viel Platz nach vorne, um langsam die Spur (vielleicht sogar schon in korrekter Stellung und Biegung) zu wechseln. Klappt das im Schritt gut, kann man das auch im Trab probieren. "Viereck vergrößern/verkleinern" lässt sich so sehr gut vorbereiten.
•  Angaloppieren auf der gewünschten Hand, junge Pferde und vor allem im Gelände galoppieren lieber in Außenstellung an, Wendungen des Weges kann man aber nutzen, um genau daran zu arbeiten, wie im Viereck mit Innenstellung und ruhig anzugaloppieren. Ich habe versucht, möglichst jeweils die halbe Zeit im Rechts- und Linksgalopp zu verbringen, um keine Asymmetrien zu verstärken.
Fliegende Galoppwechsel sind ungefordert immer wieder vorgekommen, das habe ich einfach hingenommen.
•  "Baumcavalettis" (zufällig herumliegende Baumstämme) liegen zwar in beliebigen Abständen, mobilisieren aber gut, schulen Distanzschätzung und trainieren die Muskulatur sehr gut. Man kann sie beispielsweise auf Lichtungen für Volten im Schritt in guter Anlehnung nutzen.

Mit all den genannten Punkten könnte ich mich noch Monate bis Jahre beschäftigen, da wir natürlich noch weit von der Perfektion entfernt sind :)
Es soll also mehr ein paar Denkanstöße geben.

Nicht zuletzt verhilft das Geländereiten auch dem Reiter zu einer besseren Feinkoordination, Rumpfspannung und Kondition. Besonders das Bergabreiten ist ganz schön fordernd ... nach meinem eigenen Trainingsprogramm am Vormittag war das Geländereiten am Nachmittag für mich mehr als auslastend. Man versucht ja, das Pferd möglichst wenig beim Bewältigen der Herausforderungen des Untergrundes zu stören, selbst im Gleichgewicht zu sein, die Bewegungen gut mitzugehen und die auftretenden Kräfte abzufangen. An anderer Stelle wiederum ist man eher bestrebt, auf das Pferd einzuwirken, es fleißig zu halten, wenn es aus Unsicherheit etwas ins Stocken kommt, die Anlehnung zu verbessern und sich ständig an neue Situationen physisch wie psychisch anzupassen.
Eine wunderschöne, aber auch durchaus anstrengende Aufgabe :)

Zuletzt noch die Playlist auf Youtube (mit dem Button rechts von "Play" gelangt man zum jeweils nächsten Video, alternativ findet man alle Videos HIER.)

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